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Suchergebnisse "Kunstmarkt"

Eine neue Initiative namens „Artist's Choice“ wurde als innovativer Weg für Künstler und ihre Galerien ins Leben gerufen. Das Hauptziel dieses Projekts ist es, ihnen die Möglichkeit zu geben, Werke direkt über eine Auktionsplattform auf dem Markt anzubieten.

Ein neues Verkaufsformat namens 'Artist's Choice' startet im September in New York. Die Initiative feiert ihr Debüt im Rahmen der kuratierten Auktion für zeitgenössische Kunst zum Saisonauftakt und eröffnet zeitgenössischen Künstlern und ihren Galerien einen neuen Weg, am Auktionsmarkt teilzunehmen.

Auktionshäuser, einst als Bastion des Konservatismus angesehen, treten aktiv in das digitale Zeitalter ein. Heute erfordert die Teilnahme an Versteigerungen keine physische Anwesenheit im Saal mehr. Dank mobiler Anwendungen und Online-Plattformen kann man von jedem Ort der Welt aus auf Kunstgegenstände, Antiquitäten oder Sammlerautos bieten – nur mit einem Smartphone in der Hand.

Christie's, 1766 von James Christie in London gegründet, gilt zu Recht als eine der Säulen des globalen Kunstmarktes. In seiner über 250-jährigen Geschichte hat sich das Haus einen Ruf als Hüter der Traditionen erworben und sich auf den Verkauf von Kunstwerken höchster Klasse spezialisiert. Hier werden oft Weltrekordpreise für Gemälde und Skulpturen erzielt.

Der erste und einer der wichtigsten Schritte zum erfolgreichen Verkauf einer Sammlung ist die richtige Wahl des Auktionshauses. Nicht alle Auktionen sind gleich: Einige spezialisieren sich auf die Malerei alter Meister, andere auf moderne Kunst, wieder andere auf Numismatik oder antike Möbel. Es ist wichtig, ein Haus zu finden, dessen Spezialisierung zum Profil Ihrer Sammlung passt.

Der Weg eines jeden Objekts zu einer Auktion beginnt lange bevor es in den Katalog aufgenommen wird. Zuerst wendet sich der Besitzer an das Auktionshaus, wo Experten eine erste Bewertung vornehmen. Ihre Aufgabe ist es, die Echtheit, die Herkunft (Provenienz), den kulturellen und historischen Wert sowie den aktuellen Zustand des Objekts zu bestimmen.

Die Welt des Sammelns war schon immer eine Arena nicht nur für Liebhaber des Schönen, sondern auch für virtuose Betrüger. Die Geschichte des Kunstmarktes ist voll von dramatischen Geschichten über Fälschungen, die selbst die angesehensten Experten, Museen und wohlhabenden Sammler in die Irre führten. Diese Geschichten sind nicht nur Berichte über Verbrechen, sondern fesselnde Erzählungen über Psychologie, Talent und die Techniken des Betrugs.

In den letzten Jahren ist eine deutliche Verlagerung des Aktivitätszentrums des Kunstmarktes nach Asien zu beobachten. Hongkong, Shanghai und Singapur festigen ihre Positionen als führende globale Zentren und konkurrieren mit New York und London. Dieses Wachstum wird durch das Aufkommen einer neuen Generation wohlhabender Sammler aus China, Südkorea und anderen Ländern der Region angetrieben, die aktiv sowohl in nationale als auch in westliche Kunst investieren.

Der Begriff 'Blue Chips', der vom Aktienmarkt stammt, hat auch in der Kunstwelt Anwendung gefunden. Er bezeichnet Künstler, deren Namen zu globalen Marken geworden sind und deren Werke begehrte Objekte für Sammler und Investoren sind. Dies sind Meister, deren Schaffen sich über die Zeit bewährt hat und deren Ruf unerschütterlich ist.

In Zeiten globaler Krisen, wenn traditionelle Finanzmärkte wie Aktien und Anleihen stark volatil sind, suchen Investoren nach alternativen Wegen, ihr Kapital zu erhalten. Eine solche Möglichkeit sind historisch gesehen Investitionen in Antiquitäten und Kunstgegenstände. Diese materiellen Vermögenswerte verhalten sich oft anders als Finanzinstrumente und fungieren als sicherer Hafen.

Für jeden ernsthaften Sammler beginnt die Sammlerbibliothek mit grundlegenden Werken, und an erster Stelle stehen dabei die Werkverzeichnisse (Catalogues Raisonnés). Diese monumentalen Werke stellen eine vollständige und umfassende Sammlung aller bekannten Arbeiten eines bestimmten Künstlers dar, zusammengestellt von maßgeblichen Experten.

Die Welt des Sammelns ist riesig und vielfältig und bietet jedem die Möglichkeit, seine eigene Nische zu finden. Für die einen ist es eine Möglichkeit, Geschichte zu bewahren, für die anderen eine spannende Jagd nach seltenen Exemplaren und für wieder andere ein ernsthaftes Instrument für alternative Investitionen. Das Wichtigste ist, eine Richtung zu finden, die aufrichtiges Interesse weckt, denn es ist die Leidenschaft, die zum Motor für eine tiefgehende Auseinandersetzung mit dem Thema wird.

Zur Berechnung der Rendite von Investitionen in Antiquitäten gibt es keine einzelne einzigartige Formel, jedoch können allgemeine Finanzprinzipien angewendet werden. Der einfachste Ansatz ermöglicht es, eine grundlegende Vorstellung von der Effizienz der Anlagen zu erhalten.