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Suchergebnisse "Attribution"

Viele betrachten einen Auktionskatalog als ein Hochglanzmagazin mit schönen Bildern, doch seine Hauptfunktion ist eine ganz andere. Im Grunde ist der Katalog ein juristisches Dokument, das die Bedingungen des Geschäfts zwischen dem Auktionshaus und dem Käufer festlegt. Alle darin enthaltenen Beschreibungen, Schätzungen und Begriffe bilden die Grundlage des Kaufvertrags.

Der Weg eines jeden Objekts zu einer Auktion beginnt lange bevor es in den Katalog aufgenommen wird. Zuerst wendet sich der Besitzer an das Auktionshaus, wo Experten eine erste Bewertung vornehmen. Ihre Aufgabe ist es, die Echtheit, die Herkunft (Provenienz), den kulturellen und historischen Wert sowie den aktuellen Zustand des Objekts zu bestimmen.

In der Welt der Kunst und Antiquitäten kann der Preis eines Fehlers kolossal sein. Die traditionelle Expertise, die auf stilistischer Analyse und der Untersuchung der Provenienz (Besitzgeschichte) basiert, ist zweifellos wichtig. Doch selbst das erfahrenste Auge eines Kunsthistorikers kann von einer geschickten Fälschung getäuscht werden.

Für jeden Sammler ist die Marke auf einem antiken Gegenstand sein Pass. Ein kleines Zeichen, ein Abdruck oder eine Zeichnung auf dem Boden einer Porzellantasse oder am Stiel eines Silberlöffels birgt eine Fülle von Informationen. Genau die Marke hilft dabei, die Echtheit, das Alter, den Herstellungsort und sogar den Namen des Schöpfers des Objekts zu bestimmen.