Die Besonderheit des Banknotensammelns: Paare mit fortlaufenden Seriennummern - AUCBURG | AUCBURG
Die Besonderheit des Banknotensammelns: Paare mit fortlaufenden Seriennummern
Eine der interessantesten Besonderheiten beim Sammeln von Papiergeld, oder Notaphilie, ist das Sammeln von Banknoten in Paaren mit aufeinanderfolgenden Nummern. Dieses Prinzip wird bei Scheinen mit einer einzigartigen, durchgehenden Nummerierung angewandt, zum Beispiel bei Banknoten aus Russland und der UdSSR, beginnend mit der „Schipowschtschina“-Periode.
Das Sammlungsprinzip: Paare mit aufeinanderfolgenden Nummern
Eine der interessantesten Besonderheiten beim Sammeln von Papiergeld, oder Notaphilie, ist das Sammeln von Banknoten in Paaren mit aufeinanderfolgenden Nummern. Dieses Prinzip wird bei Scheinen mit einer einzigartigen, durchgehenden Nummerierung angewandt, zum Beispiel bei Banknoten aus Russland und der UdSSR, beginnend mit der „Schipowschtschina“-Periode.
Dieser Ansatz schließt einige Arten von Geldscheinen aus, wie die „Pjatakowki“ oder „Sowsnaki“, die keine einzigartige Nummerierung hatten. Obwohl diese Besonderheit auf den ersten Blick seltsam erscheinen mag, wird sie für einige Sammler zu einem grundlegend wichtigen und interessanten Aspekt des Hobbys.
Wie alles begann: Ein Paar sowjetische Rubel
Die Leidenschaft für das Sammeln von Banknotenpaaren kann mit einem zufälligen Fund beginnen. Die Geschichte dieser Sammlung begann zum Beispiel 1991 mit einem Paar Ein-Rubel-Scheinen, die Eltern ihrem Kind gaben. Es waren Banknoten mit den Nummern M 2704611 und M 2704612.
Genau damals kam die Erkenntnis, dass Geld gedruckt, in Bündel und Päckchen verpackt wird und ihre Nummerierung fortlaufend ist. Dieses Rubel-Paar ist seit der Kindheit erhalten geblieben, und obwohl es aufgrund falscher Lagerung nicht in perfektem Zustand ist (etwa VZ, nicht KFR), wurde es zum Ausgangspunkt für die gesamte Leidenschaft.
Im Gegensatz zu Münzen, die nicht nummeriert sind, haben Geldscheine eine einzigartige Nummer. Dies unterscheidet die Notaphilie grundlegend von der Numismatik und ermöglicht diese Art des Sammelns.
Wie alles begann: Ein Paar sowjetische Rubel
Beispiele aus der Sammlung: Banknoten der UdSSR und Russlands
Das Prinzip des Sammelns in Paaren lässt sich am Beispiel von Banknoten der UdSSR und des frühen Russlands veranschaulichen. In einem Album mit Scheinen aus den Jahren 1961-1991 kann man sehen, wie dieser Ansatz bei verschiedenen Nennwerten und Ausgaben angewendet wird.
Zum Beispiel werden Paare von 50-Rubel-Banknoten der ersten Ausgabe der Serie AA sowie des zweiten Typs (nach der Klassifikation von Zasko) vorgestellt. Dasselbe Prinzip wird bei den Banknoten von 1991 und 1992 befolgt.
Die Sammlung der Banknoten von 1993 umfasst ebenfalls Paare, die verschiedene Varianten abdecken. Darunter befinden sich 100-Rubel-Scheine auf weißem und grauem Papier, mit großen und kleinen Serienbuchstaben, sowie 500-Rubel-Banknoten.
Beispiele aus der Sammlung: Banknoten der UdSSR und Russlands
„Hortfunde“ und ihr Wert
Von besonderem Interesse für Sammler sind sogenannte „Hortfunde“, bei denen eine große Anzahl unzirkulierter Banknoten, oft in Bankverpackungen, entdeckt wird. Solche Funde erleichtern die Suche nach Paaren mit aufeinanderfolgenden Nummern erheblich.
Ein Beispiel dafür sind Militärschecks, die in Zentralasien gefunden wurden. Aus einem solchen „Schatz“ konnten nicht nur Paare von Schecks im Nennwert von 10, 20 und 50 Rubel erworben werden, sondern auch die originalen Banderolen der Päckchen. Diese Banderolen dienen als zusätzlicher Beweis für die Herkunft der Banknoten aus demselben Bündel.
„Hortfunde“ und ihr Wert
Banknoten des zaristischen Russlands: „Schipowschtschina“
Das Sammeln von Banknotenpaaren erstreckt sich auch auf frühere Perioden, zum Beispiel auf die staatlichen Kreditbilletts aus der Zeit von Nikolaus II. Diese Periode ist in der Notaphilie als „Schipowschtschina“ bekannt, nach dem Namen des Leiters der Staatsbank, I. P. Schipow.
Paare von Banknoten aus dieser Zeit zu finden ist schwieriger, aber möglich. In der Sammlung befinden sich Paare von Ein-Rubel-Scheinen aus dem Jahr 1898 mit den Unterschriften von Schipow und dem Kassierer Afanassjew sowie mit den Unterschriften von Timaschew und Naumow. Gezeigt wird auch ein Paar Drei-Rubel-Banknoten mit den Unterschriften von Schipow und Konschin, von denen eine eine interessante Nummer hat, die mit zwei Nullen beginnt.
Banknoten des zaristischen Russlands: „Schipowschtschina“
Interessante Funde: Schöne Nummern und Druckfehler
Die Suche nach Banknotenpaaren führt manchmal zur Entdeckung von Exemplaren mit Besonderheiten. Dies können sowohl Banknoten mit „schönen“ Nummern als auch Exemplare mit Druckfehlern sein.
Ein Beispiel ist ein Paar 5-Rubel-Banknoten, bei dem eine die „Radar“-Nummer 700707 hat und die zweite die unmittelbar folgende Nummer 700708. Solche Kombinationen werden von Sammlern besonders geschätzt.
Ein weiterer interessanter Fall ist ein Paar 10-Rubel-Banknoten der Serie AA mit einem Fehler im Nummerierungsgerät. Aufgrund eines mechanischen Fehlers sind die Nummern auf zwei aufeinanderfolgenden Scheinen nicht fortlaufend. Darüber hinaus unterscheiden sich auf einer der Banknoten die Nummern auf der Vorder- und Rückseite, was eine seltene Art von Fehldruck ist.
Interessante Funde: Schöne Nummern und Druckfehler
Systematisierung der Sammlung und Prioritäten
Zur Systematisierung der Sammlung, insbesondere für die „Schipowschtschina“-Periode, verwenden Sammler Fachliteratur. Zum Beispiel hilft der Katalog „Kreditbilletts von Nikolaus II.“ von Fedotow dabei, die Seltenheit von Banknoten anhand der Unterschriften der Direktoren (Schipow, Konschin, Timaschew) und Kassierer (Iwanow, Metz usw.) zu bestimmen.
Bei einem solchen Sammlungsansatz können sich die Prioritäten verschieben. Manchmal wird das Vorhandensein eines Paares von Banknoten mit aufeinanderfolgenden Nummern wichtiger als ein perfekter Zustand (KFR). Ein Paar Banknoten, selbst mit leichten Umlaufspuren, kann für die persönliche Sammlung wertvoller sein als ein einzelner perfekter Schein, da es die Geschichte seiner Herkunft aus demselben Bündel in sich trägt.