Erfahrungen beim Sammeln von Banknoten aus Belarus: Von Umlaufgeld bis zu seltenen Ausgaben - AUCBURG | AUCBURG
Erfahrungen beim Sammeln von Banknoten aus Belarus: Von Umlaufgeld bis zu seltenen Ausgaben
Die Frage nach dem Wert einer Banknotensammlung ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Man kann sie von mehreren Seiten betrachten. Erstens sind da die persönlichen Kosten des Sammlers für den Aufbau der Sammlung. Zweitens ist es der aktuelle Marktwert, zu dem man eine vergleichbare Sammlung von Grund auf zusammenstellen könnte.
Die Frage nach dem Wert einer Banknotensammlung ist nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Man kann sie von mehreren Seiten betrachten. Erstens sind da die persönlichen Kosten des Sammlers für den Aufbau der Sammlung. Zweitens ist es der aktuelle Marktwert, zu dem man eine vergleichbare Sammlung von Grund auf zusammenstellen könnte.
Ein dritter Aspekt ist der Verkaufspreis. Auch hier gibt es zwei Wege: der schnelle Verkauf der gesamten Sammlung mit einem Abschlag oder der schrittweise Verkauf einzelner Stücke zu einem höheren Preis. Letztere Option birgt jedoch das Risiko, am Ende mit den am wenigsten liquiden Exemplaren dazustehen.
Besonderheiten beim Sammeln von Umlaufbanknoten
Konzentriert man sich auf das Sammeln von gewöhnlichen Banknoten aus dem Umlauf, dem sogenannten „Umlaufgeld“, ist der Prozess relativ einfach. In diesem Fall werden seltene Gedenkausgaben nicht berücksichtigt, und die Sammlung wird aus Scheinen gebildet, die im breiten Umlauf waren.
Das seltenste Stück in einer solchen Sammlung ist in der Regel die Banknote mit dem höchsten Nennwert – der Fünf-Millionen-Schein. Die Sache kann komplizierter werden, wenn der Sammler beschließt, Varianten zu sammeln, beispielsweise nach der Ausrichtung der Sicherheitsfäden. Eine gewisse Schwierigkeit stellt auch die Suche nach Banknoten der ersten Ausgabe von 2000 mit einem helleren und breiteren Sicherheitsfaden dar.
Besonderheiten beim Sammeln von Umlaufbanknoten
Überblick über die Gedenkausgaben von Banknoten
Gedenkausgabe
Nennwert
Auflage (Exemplare)
Millennium
20 Rubel
2.500
10 Jahre Nationalbank
20 Rubel
5.500
20 Jahre Nationalbank
20.000 Rubel
3.000
Schloss Mir (im Booklet)
50.000 Rubel
1.000
Maja kraina - Belarus (Set)
Verschiedene
1.000
Das größte Interesse für Notaphilisten stellen Gedenkbanknoten dar, die in begrenzter Auflage ausgegeben wurden. In der Geschichte des modernen Belarus gab es fünf solcher Ausgaben, von denen jede ihren eigenen Sammlerwert hat.
Trotz ihres Status als Gedenkausgaben gelten Auflagen von mehreren Tausend Exemplaren, wie die „Millennium“-Ausgabe oder die den Jubiläen der Nationalbank gewidmeten, als relativ erschwinglich und sind häufig im Handel zu finden.
Überblick über die Gedenkausgaben von Banknoten
Das Phänomen der Banknote „Schloss Mir“
Eine der seltensten und teuersten Positionen in der belarussischen Notaphilie ist die Gedenkbanknote „Schloss Mir“. Sie wurde in einem speziellen Booklet mit einer Auflage von nur 1.000 Exemplaren ausgegeben, was sie sofort zu einem Objekt erhöhten Interesses machte.
Zum Zeitpunkt der Ausgabe betrug ihr Wert etwa 30 US-Dollar. Im Laufe der Zeit ist der Preis für diese Banknote aufgrund der geringen Auflage und der hohen Nachfrage jedoch erheblich gestiegen. Heute kann man ein solches Exemplar auf dem Markt für 500 bis 600 US-Dollar und mehr finden, was eine fast zwanzigfache Wertsteigerung darstellt.
Das Phänomen der Banknote „Schloss Mir“
Das Set „Maja kraina - Belarus“: potenziell das seltenste
Trotz der Popularität von „Schloss Mir“ könnte das Set der Gedenkbanknoten „Maja kraina - Belarus“ eine noch seltenere Position sein. Es wurde ebenfalls in einer Auflage von 1.000 Exemplaren herausgegeben, seine Besonderheit liegt jedoch darin, dass viele Sets in einzelne Banknoten zerlegt wurden.
Enthusiasten führen Aufzeichnungen über die bekannten Nummern dieser Sets, und die gesammelten Daten zeigen, dass ein erheblicher Teil davon nicht mehr in seiner ursprünglichen Form existiert. Das Schicksal der ersten hundert Sets (Nummern 001-100) ist gänzlich unbekannt; es wird vermutet, dass sie Teil von kombinierten Sets mit Münzen gewesen sein könnten, die nie auf den Markt kamen.
Das Set „Maja kraina - Belarus“: potenziell das seltenste
Warum komplette Sets zu einer Seltenheit werden
Es gibt zwei Hauptgründe, warum die Sets „Maja kraina - Belarus“ massenhaft zerlegt wurden. Der erste ist wirtschaftlicher Natur. Das Set wurde praktisch zum Nennwert verkauft: Bei einem Gesamtwert der Banknoten von 885 Rubel betrug der Verkaufspreis 895 Rubel. Der Aufschlag von nur 10 Rubel (damals etwa 5 US-Dollar) war die Gebühr für die Mappe selbst.
Der zweite Grund ist die Qualität. Einige Banknoten in den Sets wiesen Mängel auf (Streifen, Flecken). Aufgrund des geringen Sammleraufschlags war es für die Besitzer einfacher und rentabler, die Scheine mit hohem Nennwert (z. B. 200 und 500 Rubel) auszugeben, als ein nicht perfektes Set aufzubewahren. Infolgedessen wurde eine große Anzahl von Sets unwiederbringlich aufgelöst.
Warum komplette Sets zu einer Seltenheit werden
Prognose für Sammler
In Anbetracht der Tatsache, dass eine große Anzahl der „Maja kraina - Belarus“-Sets zerlegt wurde, sind nicht mehr viele komplette Sets auf dem Markt verblieben. Nach groben Schätzungen sind von den 1.000 ausgegebenen Sets nicht mehr als 800 intakt erhalten geblieben, möglicherweise sogar deutlich weniger.
Diese Situation schafft einzigartige Perspektiven für Sammler. Mit der Zeit könnte gerade ein komplettes, ungeöffnetes Set von „Maja kraina - Belarus“ zum seltensten und wertvollsten Objekt der modernen Notaphilie von Belarus werden und sogar das berühmte „Schloss Mir“ im Wert übertreffen.