Die seltene 20-Dollar-Münze von 1908: Geschichte der „gottlosen“ Münze - AUCBURG | AUCBURG
Die seltene 20-Dollar-Münze von 1908: Geschichte der „gottlosen“ Münze
Die 20-Dollar-Goldmünze, bekannt als der „Saint-Gaudens Double Eagle“, ist eine der bedeutendsten Münzen der amerikanischen Numismatik. Ihr Design wurde vom berühmten amerikanischen Bildhauer und Medailleur Augustus Saint-Gaudens entworfen. Diese Münzen wurden von 1907 bis 1933 geprägt und sind wahre Kunstwerke.
Der „Double Eagle“ von Saint-Gaudens: Allgemeine Merkmale
Merkmal
Wert
Land
USA
Nennwert
20 Dollar
Durchmesser
34 mm
Gewicht
33,4 g
Randschrift
Inschrift „E PLURIBUS UNUM“
Metall
90 % Au und 10 % Cu
Prägejahre
1907–1933 (mit Unterbrechungen)
Die 20-Dollar-Goldmünze, bekannt als der „Saint-Gaudens Double Eagle“, ist eine der bedeutendsten Münzen der amerikanischen Numismatik. Ihr Design wurde vom berühmten amerikanischen Bildhauer und Medailleur Augustus Saint-Gaudens entworfen. Diese Münzen wurden von 1907 bis 1933 geprägt und sind wahre Kunstwerke.
Die Münze hat ihre einzigartigen technischen Merkmale, die jeder Sammler kennen sollte.
Diese Parameter machen die Münze nicht nur zu einem wertvollen Sammlerstück, sondern auch zu einem bedeutenden Anlagevermögen.
Entstehungsgeschichte: Die Initiative von Theodore Roosevelt
Zwei Schlüsselfiguren trugen zur Entstehung dieser Münze bei: US-Präsident Theodore Roosevelt und der Bildhauer Augustus Saint-Gaudens. Roosevelt strebte danach, amerikanische Münzen schöner und ästhetisch ansprechender zu gestalten. 1904 schlug er Saint-Gaudens vor, ein neues Design für die Münzserie zu entwickeln.
Anfangs zeigte der Bildhauer wenig Begeisterung, teilweise aufgrund eines Konflikts mit dem Chefgraveur der Münzanstalt, Charles Barber. Dennoch nahm er die Arbeit auf, und bis 1907 waren die Entwürfe für die 10- und 20-Dollar-Münzen fertiggestellt. Leider erlebte Saint-Gaudens die Ausgabe der Münzen nicht mehr und sah sein Werk nie in Metall.
Das ursprüngliche Design zeichnete sich durch ein hohes Relief aus, was die Münzen besonders schön machte. Charles Barber reduzierte jedoch das Relief auf den neuen Prägestempeln etwas, um den Prozess der Massenproduktion zu vereinfachen.
Entstehungsgeschichte: Die Initiative von Theodore Roosevelt
Die „gottlose“ Münze: Das Fehlen des Mottos 'In God We Trust'
Das Hauptmerkmal der seltenen Exemplare von 1907 und 1908 ist das Fehlen des offiziellen US-Mottos „In God We Trust“ („Auf Gott vertrauen wir“). Zu Beginn der Produktion wurden diese Münzen ohne diese für amerikanisches Geld obligatorische Inschrift ausgegeben.
Das Fehlen des Mottos löste öffentliche Empörung und eindringliche Forderungen des US-Kongresses aus. Infolgedessen wurde die Inschrift Ende 1908 wieder auf die Rückseite der Münze gesetzt, wo sie sich über dem Bild der aufgehenden Sonne befand.
Aufgrund dieses historischen Zwischenfalls erhielten die Münzen, die 1907 und 1908 ohne das Motto geprägt wurden, im Volksmund den Spitznamen „die gottlosen“. Genau dieser Umstand macht sie für Sammler besonders selten und wertvoll.
Die „gottlose“ Münze: Das Fehlen des Mottos 'In God We Trust'
Numismatischer Wert und Beliebtheit
Das Fehlen des Mottos wirkt sich direkt auf den Wert der Münze aus. Auf dem heimischen Markt sind solche „gottlosen“ Exemplare 5-7 % teurer als vergleichbare Münzen mit dem Motto. Im Ausland ist der Preisunterschied noch deutlicher und kann 10-15 % erreichen.
Besonders wertvoll sind Münzen in gutem Zustand, die bewertet (gegradet) und in spezielle Kunststoffbehälter (Slabs) eingeschlossen wurden. Exemplare mit einem Grad von MS63 und höher erfreuen sich einer erhöhten Nachfrage.
Die Beliebtheit dieser Münzen wird auch durch ihre Verfügbarkeit auf dem Markt bestätigt. Beispielsweise ist es auf großen Online-Plattformen wie APMEX oft schwierig, „gottlose“ 20-Dollar-Münzen frei zu kaufen, was auf das hohe Interesse von Sammlern und Investoren hindeutet.