Die Zwei-Dollar-Note der USA: Mythen, Geschichte und realer Wert - AUCBURG | AUCBURG
Die Zwei-Dollar-Note der USA: Mythen, Geschichte und realer Wert
Die Zwei-Dollar-Note der USA ist eine einzigartige Banknote, die eine reiche Geschichte sowie zahlreiche Mythen und Legenden umgibt. Entgegen der weit verbreiteten Annahme wurde sie nie aus dem Umlauf genommen und ist bis heute ein gültiges Zahlungsmittel.
Die geheimnisvolle Banknote und der größte Mythos darüber
Die Zwei-Dollar-Note der USA ist eine einzigartige Banknote, die eine reiche Geschichte sowie zahlreiche Mythen und Legenden umgibt. Entgegen der weit verbreiteten Annahme wurde sie nie aus dem Umlauf genommen und ist bis heute ein gültiges Zahlungsmittel.
Viele Ausländer und sogar Amerikaner selbst glauben ernsthaft, dass diese Banknote nicht mehr verwendet wird. Das ist jedoch nicht der Fall. Beispielsweise konnte im Jahr 2018 in einer amerikanischen Bank problemlos ein Bündel von 100 Zwei-Dollar-Noten im Gesamtwert von 200 Dollar zum Nennwert erworben werden.
Obwohl einige Menschen Schwierigkeiten haben, diese Banknoten zu erwerben, werden sie weiterhin ausgegeben und sind ein absolut legales Zahlungsmittel auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten.
Kurze Geschichte der Ausgabe
Die Zwei-Dollar-Note ist eine traditionelle Banknote, die fast während der gesamten Geschichte des amerikanischen Papiergeldes ausgegeben wurde. Die ersten Banknoten dieses Nennwerts erschienen 1862, zeitgleich mit den Ein-Dollar-Noten.
Im Jahr 1966 wurde die Ausgabe von Zwei-Dollar-Banknoten für ganze zehn Jahre eingestellt. Die Produktion wurde erst 1976 zu Ehren des zweihundertjährigen Jubiläums der Unabhängigkeit der USA wieder aufgenommen. Diese Jubiläumsserie sorgte für große Aufregung.
Viele Menschen dachten, es handele sich um eine vorübergehende Ausgabe, und begannen, die Scheine als Souvenirs aufzubewahren. Infolgedessen landete ein erheblicher Teil der Auflage in Sammlungen und gelangte nicht in den breiten Umlauf, was einer der Gründe für ihre Seltenheit wurde.
Kurze Geschichte der Ausgabe
Warum die Banknote selten wurde und ihr Sammlerwert
Der Hauptgrund, warum Zwei-Dollar-Noten so selten anzutreffen sind, liegt darin, dass ihre Auflage nur etwa 1 % der gesamten in den USA ausgegebenen Geldmenge ausmacht. Aus diesem Grund ziehen es viele Menschen vor, eine solche Banknote als Andenken zu behalten, anstatt sie auszugeben.
Der Wert von Sammlerstücken kann den Nennwert erheblich übersteigen. Der Wert hängt vom Ausgabejahr, der Serie, der Prägeanstalt und natürlich dem Erhaltungszustand ab. Selbst moderne Banknoten aus den Jahren 1995, 2003 oder 2009 können für Sammler interessant sein, die Banknoten verschiedener Serien und mit unterschiedlichen Nummern sammeln.
1862: Der Wert kann bis zu 30.000 Dollar erreichen.
1874-1875: Der Preis variiert von 1.500 bis 18.000 Dollar.
1869 („Regenbogen-Serie“): wurde bei Auktionen für über 30.000 Dollar verkauft.
1880 („Doppelter Dollar“): kann ebenfalls über 30.000 Dollar wert sein.
1917: wird auf 200 bis 1.000 Dollar geschätzt.
Warum die Banknote selten wurde und ihr Sammlerwert
Glücksbringer oder „schlechtes“ Geld?
Um die Zwei-Dollar-Note hat sich ein zwiespältiger Ruf gebildet. Einerseits gilt sie aufgrund ihrer Seltenheit als Glücksbringer. Viele glauben, dass sie Geld anzieht, wenn man sie im Portemonnaie bei sich trägt. Sie als Wechselgeld zu erhalten, gilt als gutes Omen.
Andererseits assoziieren einige Amerikaner diese Banknote mit etwas Negativem. Historisch gesehen wurde sie oft in Spielhallen, bei Pferderennen und an zwielichtigen Orten zum Bezahlen verwendet. Es gab auch die Meinung, dass Zwei-Dollar-Noten zur Bestechung von Wählern benutzt wurden.
Dennoch überwiegt heutzutage eine positive Wahrnehmung. Die Banknote wird oft als Souvenir gekauft oder als Glücksbringer und Symbol für finanzielles Wohlergehen ins Portemonnaie gesteckt.
Glücksbringer oder „schlechtes“ Geld?
Moderne Banknoten und ihr Wert
Ein charakteristisches Merkmal der Zwei-Dollar-Note ist das Bild auf ihrer Rückseite – eine Reproduktion des Gemäldes „Die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung“ aus dem Jahr 1776. Dies macht ihr Design besonders attraktiv.
Moderne Ausgaben, wie die von 2009 und 2013, sind für ernsthafte Sammler in der Regel von geringem Interesse. Ihr Wert übersteigt selten 3-4 Dollar. Die Jubiläumsbanknoten von 1976 werden etwas höher bewertet – etwa 10 Dollar, und Exemplare mit speziellen Stempeln und Siegeln können bis zu 30 Dollar kosten.
Trotz des geringen Sammlerwerts moderner Exemplare sind sie als Geschenke und Glücksbringer gefragt. Die Menschen kaufen sie gerne, um ihre Sammlung zu erweitern oder sie einfach als Glücksbringer im Portemonnaie zu tragen.