So erkennen Sie eine gefälschte 10-Rubel-Goldmünze von 1899 - AUCBURG | AUCBURG
So erkennen Sie eine gefälschte 10-Rubel-Goldmünze von 1899
In letzter Zeit ist auf dem numismatischen Markt ein Anstieg von Kopien und Fälschungen zu beobachten, die von skrupellosen Verkäufern als Originale ausgegeben werden. Besonders häufig sind Fälschungen der Zehn-Rubel-Münze von 1901 anzutreffen, daher ist bei der Handhabung dieser Münze besondere Wachsamkeit geboten.
Verbreitung von Fälschungen und die Bedeutung der Begutachtung
In letzter Zeit ist auf dem numismatischen Markt ein Anstieg von Kopien und Fälschungen zu beobachten, die von skrupellosen Verkäufern als Originale ausgegeben werden. Besonders häufig sind Fälschungen der Zehn-Rubel-Münze von 1901 anzutreffen, daher ist bei der Handhabung dieser Münze besondere Wachsamkeit geboten.
Um zu lernen, eine Fälschung zu erkennen, ist es wichtig zu untersuchen, wie ein echtes Exemplar aussieht. Als Beispiel kann eine Goldmünze mit einem Nennwert von 10 Rubel aus dem Jahr 1899 in gutem Zustand betrachtet werden. Dieses Exemplar weist keine nennenswerten Abnutzungsspuren auf, was es ermöglicht, alle wichtigen Details zu erkennen.
Avers: Wichtige Details des Porträts und der Inschriften
Bei der Echtheitsprüfung einer Münze sollte man zunächst auf die Detailgenauigkeit der Abbildung auf dem Avers achten. Bei einer Originalmünze sind alle Elemente mit hoher Präzision und Klarheit ausgeführt.
Alle Gesichtszüge, einschließlich Nase und Augen, sind gut ausgearbeitet und deutlich.
Schnurrbart, Bart und Kopfhaar haben eine klare Struktur, man kann praktisch jedes einzelne Haar sehen.
Die Umschrift der Münze ist gleichmäßig, die Buchstaben „tanzen“ nicht und haben keine unterschiedliche Neigung.
Der Rand (der Saum am Rand) und die Schutzkerben entlang ihm sind perfekt gerade.
Die Münze hat einen angenehmen Goldglanz, der bei Kopien oft fehlt, bei denen die Vergoldung von schlechter Qualität sein oder ganz fehlen kann.
Avers: Wichtige Details des Porträts und der Inschriften
Arten von hochwertigen Fälschungen aus Gold
Merkmal
Beschreibung
Fehler auf dem Rand
Anstelle der originalen Münzmeisterinitialen „ФЗ“ können auf Fälschungen andere Buchstaben stehen, zum Beispiel „АГ“.
Zweck des Fehlers
Dies wurde getan, damit „eingeweihte“ Sammler die Kopie vom Original unterscheiden konnten.
Neben einfachen Kopien gibt es auch hochwertigere Fälschungen, die ebenfalls aus Gold hergestellt werden. Solche Exemplare wurden beispielsweise in Italien und Polen hergestellt. Ihre Hauptbesonderheit besteht darin, dass sie aus Gold mit einem niedrigeren Feingehalt gefertigt sind, beispielsweise 750er oder sogar 700er, während das Original einen Feingehalt von 900 hat.
Solche Münzen weisen oft absichtliche Abweichungen auf, damit erfahrene Numismatiker sie erkennen können. Eines dieser Merkmale ist ein Fehler in der Randschrift.
Arten von hochwertigen Fälschungen aus Gold
Revers: Detailgenauigkeit des Wappens
Auf dem Revers der Münze ist das Wappen des Russischen Reiches abgebildet. Wie auch auf dem Avers ist hier eine hohe Detailgenauigkeit wichtig. Bei einer echten Münze ist das Wappen reliefartig und nicht abgenutzt, was auf einen guten Erhaltungszustand hinweist.
Kleine Wappen auf den Flügeln des Doppeladlers. Bei Fälschungen fehlen sie oft oder sind sehr schlecht ausgearbeitet.
Die Abbildung des Heiligen Georg des Siegreichen im zentralen Schild. Beim Original ist hinter seiner Figur ein Hintergrund aus feinen Linien sichtbar.
Zur detaillierten Betrachtung dieser Elemente wird die Verwendung einer Lupe empfohlen. Wenn alle kleinen Details vorhanden und hochwertig ausgeführt sind, ist dies ein starkes Argument für die Echtheit der Münze.
Revers: Detailgenauigkeit des Wappens
Der Münzrand (die Kante) – ein wichtiger Indikator für die Echtheit
Die Randschrift ist eines der am schwierigsten zu fälschenden Elemente. Gerade am Rand lässt sich eine Kopie oft eindeutig identifizieren. Bei der Originalmünze sind die Buchstaben auf dem Rand sehr dünn und nicht tief eingeprägt.
Bei Fälschungen hingegen sind die Buchstaben in der Regel riesig, 2-3 Mal dicker als die Originale. Sie sind auch sehr tief in das Metall eingeprägt. Außerdem „tanzen“ die Buchstaben bei Kopien oft: einer kann am oberen Rand anliegen, ein anderer am unteren, was die gerade Linie der Inschrift stört. Beim Original sind die Buchstaben dünn, gleichmäßig und sauber, auch wenn sie leicht von der Mitte verschoben sein können.
Der Münzrand (die Kante) – ein wichtiger Indikator für die Echtheit
Das Gewicht – ein entscheidender Faktor bei der Echtheitsbestimmung
Das wichtigste Kriterium, das hilft, Zweifel auszuräumen, ist das Gewicht der Münze. Das Normgewicht für eine goldene 10-Rubel-Münze dieser Epoche beträgt 8,6 Gramm.
Eine Münze mit leichten Abnutzungsspuren kann 8,5 Gramm wiegen.
Ein stark abgenutztes Exemplar mit Kerben kann 8,4 Gramm wiegen, aber solche Fälle sind äußerst selten.
Wenn das Gewicht der Münze erheblich vom Standard abweicht (z. B. 8,8 Gramm) oder umgekehrt bei perfektem Zustand 8,5 Gramm beträgt, ist dies ein ernsthafter Grund, an ihrer Echtheit zu zweifeln. Mit der Erfahrung kommt auch das taktile Gefühl hinzu – Gold fühlt sich in der Hand anders an als andere Metalle.
Das Gewicht – ein entscheidender Faktor bei der Echtheitsbestimmung
Allgemeine Empfehlungen für Sammler
Die Grundregel beim Kauf von Antiquitäten lautet: Wenn auch nur der geringste Zweifel an der Echtheit eines Objekts besteht, ist es besser, vom Kauf Abstand zu nehmen. Es wird empfohlen, wertvolle Exemplare bei vertrauenswürdigen Verkäufern, in spezialisierten Foren oder in Sammlervereinen zu erwerben.
Beim Kauf sollte man immer den Verkäufer um eine Echtheitsgarantie bitten. Ein seriöser Verkäufer sollte eine Rückerstattung garantieren, falls sich das Objekt als nicht original erweist. Zur Überprüfung des Feingehalts kann man sich an einen Juwelier wenden, aber man sollte ihm auf keinen Fall erlauben, Einschnitte zu machen oder das Metall mit Säure zu prüfen, da dies das Sammlerstück beschädigen würde.