Die letzten Münzen der Münzstätte Susun: Geschichte und Preis der 1 Kopeke in Silber von 1845-1847 - AUCBURG | AUCBURG
Die letzten Münzen der Münzstätte Susun: Geschichte und Preis der 1 Kopeke in Silber von 1845-1847
In der Geschichte der russischen Numismatik nehmen Münzen, die die letzten Prägungen einer bestimmten Münzstätte waren, einen besonderen Platz ein. Dazu gehören auch die 1 Kopeke in Silber der Jahre 1845, 1846 und 1847 – die letzten Münzen, die in der Münzstätte Susun geprägt wurden.
In der Geschichte der russischen Numismatik nehmen Münzen, die die letzten Prägungen einer bestimmten Münzstätte waren, einen besonderen Platz ein. Dazu gehören auch die 1 Kopeke in Silber der Jahre 1845, 1846 und 1847 – die letzten Münzen, die in der Münzstätte Susun geprägt wurden.
Diese Münzen schließen ein ganzes Kapitel in der Geschichte der sibirischen Münzprägung ab. Ihr Erscheinen in Sammlungen ist oft mit dem Interesse an den letzten Prägungen der Münzstätte Jekaterinburg verbunden, wie beispielsweise den 3 Kopeken von 1876, was ihre historische Bedeutung als Schlussakkorde der Tätigkeit großer Produktionsstätten unterstreicht.
Die Rätsel der Münzstätte Susun
Begriff
Mögliche Bedeutung
С.М.
Susun-Münze
С.М.
Sibirische Münze
Die Geschichte der Münzstätte Susun birgt bis heute viele Geheimnisse. Eine der Hauptfragen, auf die Wissenschaftler keine eindeutige Antwort geben können, ist ihre Verbindung zum Kolywan-Kupfer. Ob es sich um zwei verschiedene Werke oder dieselbe Produktionsstätte handelte, ist bis heute Gegenstand von Diskussionen.
Sogar die Kennzeichnung auf den Münzen lässt Raum für Interpretationen. Heute befindet sich an dem Ort, wo einst die Münzstätte stand, ein Museum, das die Erinnerung an die industrielle Vergangenheit dieser Region bewahrt.
Beide Varianten der Entschlüsselung der Abkürzung „S.M.“ gelten als möglich, und eine endgültige Meinung in der wissenschaftlichen Gemeinschaft hat sich noch nicht gebildet.
Die Rätsel der Münzstätte Susun
Gesamtausgabe der Münzen „1 Kopeke in Silber“
Während der Herrschaft von Nikolaus I. wurden Münzen mit dem Nennwert „1 Kopeke in Silber“ von 1839 bis 1847 geprägt. Die Produktion wurde in drei Münzstätten gleichzeitig etabliert, von denen jede ihre eigene Kennzeichnung hatte.
SPM – Münzstätte Sankt Petersburg
EM – Münzstätte Jekaterinburg
SM – Münzstätte Susun
Eine solche Verteilung der Produktion war für jene Zeit charakteristisch, jedoch waren die letzten drei Prägejahre dieses Nennwerts, von 1845 bis 1847, ausschließlich auf die Münzstätte Susun konzentriert.
Gesamtausgabe der Münzen „1 Kopeke in Silber“
Das tragische Ende: Der Brand von 1847
Die Geschichte der Münzstätte Susun endete tragisch. Im Sommer 1847 ereignete sich in der Produktionsstätte ein Großbrand, der sie vollständig zerstörte.
Dieses Ereignis beendete nicht nur die Prägung der Münzen „1 Kopeke in Silber“, sondern auch die gesamte Tätigkeit eines der wichtigsten Industriezentren Sibiriens jener Zeit. Die Münzen von 1847 wurden zu unfreiwilligen Zeugen dieses verheerenden Vorfalls.
Das tragische Ende: Der Brand von 1847
Wert und Seltenheit der Münzen
Der Preis für die Münzen „1 Kopeke in Silber“ hängt stark vom Prägejahr und somit von der Auflage ab. Als teuerste Münze dieser Serie gilt die Münze von 1839.
Die von 1840 bis 1844 ausgegebenen Münzen wurden in riesigen Auflagen geprägt – über 20 Millionen Stück pro Jahr. Das macht sie recht verbreitet und für Sammler erschwinglich.
Die letzten Prägungen der Münzstätte Susun werden aufgrund der deutlich geringeren Auflagen höher bewertet. In den Jahren 1845-1846 wurden etwa 5 Millionen Münzen ausgegeben, und im letzten Jahr, 1847, nur 2,5 Millionen.
1839: ab 1500 Rubel
1840-1844: ab 300 Rubel
1845-1847: ab 600 Rubel
Wert und Seltenheit der Münzen
Das ungewöhnliche Schicksal einer Münze von Nikolaus I.
Manchmal erhalten antike Münzen ein zweites, völlig unerwartetes Leben. Ein Beispiel dafür ist eine der Kopeken aus der Zeit Nikolaus' I., die zu einem gefälschten Siegel umgearbeitet wurde.
Auf der Rückseite der Münze war das Bild des Siegels der Stadtduma von Sysran im Landkreis Simbirsk eingraviert. Dieses Artefakt ist ein einzigartiges Zeugnis dafür, wie gewöhnliche Zahlungsmittel für völlig andere, manchmal illegale Zwecke verwendet werden konnten.
Das ungewöhnliche Schicksal einer Münze von Nikolaus I.