Stempelriss: Wie ein Prägefehler den Wert einer Münze beeinflusst - AUCBURG | AUCBURG
Stempelriss: Wie ein Prägefehler den Wert einer Münze beeinflusst
Ein Stempelriss ist eine Art von Fehlprägung, die seit den ältesten Zeiten bekannt ist, seit die Menschheit begann, Münzen zu prägen. Der Grund für sein Auftreten ist einfach: Egal wie widerstandsfähig der Stahl ist, aus dem der Prägestempel gefertigt ist, durch die ständigen Schläge und Belastungen während des Prägevorgangs nutzt er sich mit der Zeit ab und bekommt Risse.
Ein Stempelriss ist eine Art von Fehlprägung, die seit den ältesten Zeiten bekannt ist, seit die Menschheit begann, Münzen zu prägen. Der Grund für sein Auftreten ist einfach: Egal wie widerstandsfähig der Stahl ist, aus dem der Prägestempel gefertigt ist, durch die ständigen Schläge und Belastungen während des Prägevorgangs nutzt er sich mit der Zeit ab und bekommt Risse.
Dieser Riss auf der Arbeitsfläche des Stempels hinterlässt auf der Münze eine erhabene Linie, die als Stempelriss bezeichnet wird. Solche Defekte treten sowohl bei modernen als auch bei alten Münzen auf, was sie zu einem interessanten Studienobjekt für Numismatiker macht, die sich für Fehlprägungen interessieren.
Hauptarten von Stempelrissen
In der Numismatik unterscheidet man üblicherweise zwei Hauptarten von Stempelrissen, die sich in ihrem Ausmaß und Erscheinungsbild unterscheiden. Das Verständnis dieser Unterschiede hilft, die Fehlprägung korrekt zu klassifizieren.
Es gibt folgende Arten von Rissen:
Vollständiger Riss. Dies ist ein Defekt, bei dem der Riss im Stempel über seine gesamte Arbeitsfläche verläuft. Auf der Münze erscheint dies als erhabene Linie, die von einem Rand zum anderen verläuft.
Teilweiser Riss. In diesem Fall ist der Stempel nicht vollständig, sondern nur teilweise gerissen, oder es bricht ein kleines Fragment ab. Auf der Münze äußert sich ein solcher Defekt in Form einer kurzen erhabenen Linie, die nicht bis zum Rand der Münze reicht.
Im weiteren Prägeprozess kann sich ein teilweiser Riss mit der Zeit zu einem vollständigen entwickeln, und dann beginnt der Stempel zu bröckeln, woraufhin er endgültig außer Betrieb genommen wird.
Hauptarten von Stempelrissen
Stempelriss auf alten Münzen: das Beispiel einer Poluschka von Peter I.
Ein interessantes Beispiel für einen Stempelriss findet sich auf einer Poluschka aus der Zeit Peters des Großen. Auf einer dieser Münzen aus dem Jahr 1707 ist dieser Prägefehler ebenfalls vorhanden. Der Riss ist auf der Seite mit dem Doppeladler sichtbar.
Es ist wichtig zu beachten, dass solche Defekte in früheren Zeiten anders behandelt wurden. Ein Stempelriss galt nicht als kritischer Fehler, und solche Münzen wurden ohne besondere Beachtung in den Umlauf gebracht. Heutzutage kann das Vorhandensein eines solchen Fehlers bei einer seltenen Münze deren Bewertung erheblich beeinflussen.
Stempelriss auf alten Münzen: das Beispiel einer Poluschka von Peter I.
Wie ein Stempelriss den Wert einer Münze beeinflusst
Der Wert einer Münze mit einem Stempelriss hängt von mehreren Faktoren ab, vor allem von ihrem Alter und ihrer Seltenheit. Die Bewertung solcher Münzen unterscheidet sich für verschiedene historische Epochen radikal.
Bei modernen Umlaufmünzen kann ein schöner und gut sichtbarer vollständiger Riss den Wert um etwa 50 Rubel erhöhen. Ein kleiner, kaum sichtbarer teilweiser Riss fügt in der Regel keinen Wert hinzu.
Bei alten, aber massenhaft geprägten Münzen, bei denen ein Riss nicht als Fehler galt, kann er ebenfalls etwa 50 Rubel zum Preis hinzufügen. Bei seltenen und wertvollen Exemplaren, wie der Poluschka von Peter I., ist die Situation jedoch umgekehrt. Das Vorhandensein des Risses beeinträchtigt das Erscheinungsbild und mindert den Wert der Münze, da Sammler Exemplare in tadellosem Zustand bevorzugen. Ohne diesen Defekt wäre eine solche Münze deutlich mehr wert.
Wie ein Stempelriss den Wert einer Münze beeinflusst