Der 2-US-Dollar-Schein: Geschichte, Wert und Mythen
Um den 2-Dollar-Schein ranken sich zahlreiche Mythen. Viele Ausländer und sogar Amerikaner sind überzeugt, dass er nicht im Umlauf ist und längst aus dem Verkehr gezogen wurde. Das ist jedoch ein Irrtum, da die Banknote bis heute ausgegeben wird und ein gesetzliches Zahlungsmittel ist.

Status des Zwei-Dollar-Scheins
Um den 2-Dollar-Schein ranken sich zahlreiche Mythen. Viele Ausländer und sogar Amerikaner sind überzeugt, dass er nicht im Umlauf ist und längst aus dem Verkehr gezogen wurde. Das ist jedoch ein Irrtum, da die Banknote bis heute ausgegeben wird und ein gesetzliches Zahlungsmittel ist.
Diese Banknote wurde traditionell während fast der gesamten Geschichte der amerikanischen Geldprägung ausgegeben. Zwei-Dollar-Scheine werden auch heute noch in den USA gedruckt, aber im Laufe der Geschichte war ihre Ausgabe unregelmäßig, mit unterschiedlichen Auflagen und Periodizitäten.
Entstehungsgeschichte der Banknote
Die ersten 2-Dollar-Scheine wurden 1862 ausgegeben. Zwei Finanzunternehmen aus New York waren für ihren Druck verantwortlich. Diese historischen Banknoten hatten ihre eigenen charakteristischen Merkmale.
- Auf der Vorderseite war das Porträt von Alexander Hamilton abgebildet.
- Auf der Banknote befand sich das rote Siegel des US-Finanzministeriums.
Ein Design, das dem heutigen ähnelt, wurde 1928 entwickelt. In späteren Ausgaben wurden nur geringfügige Änderungen vorgenommen, die das Gesamtkonzept nicht veränderten.

Sammlerwert
Zwei-Dollar-Scheine sind für Sammler von besonderem Interesse, jedoch werden bei weitem nicht alle Exemplare von Numismatikern geschätzt. Den höchsten Wert haben die seltensten Scheine, die in kleiner Auflage gedruckt wurden oder sehr alt sind. Unter den einzelnen Ausgaben finden sich wirklich kostbare Exemplare, deren Wert Zehntausende von Dollar erreichen kann.
Allerdings kann man mit fast jedem solchen Schein einen Betrag erzielen, der über dem Nennwert liegt. Das liegt daran, dass das Sammeln dieses Nennwerts eine nationale Tradition für Amerikaner und ein beliebtes Hobby für Ausländer ist. Unter günstigen Umständen kann man für einen 2-Dollar-Schein bis zu 20 Dollar erhalten.

Mythen und Aberglaube
| Aberglaube | Beschreibung |
| Negativ | Früher wurden 2-Dollar-Scheine oft für Wetten bei Pferderennen, in Bordellen und zur Bestechung von Wählern verwendet. Diese Assoziationen haben sich verfestigt, und einige Amerikaner ziehen es vor, solche Banknoten loszuwerden. |
| Positiv | Es wird geglaubt, dass der Zwei-Dollar-Schein Glück und Reichtum bringt. Um seine „magischen“ Eigenschaften zu aktivieren, muss man die Banknote in die Brieftasche legen und immer bei sich tragen. Dem Glauben nach garantiert dies, dass die Brieftasche niemals leer sein wird. |
Einer der Hauptmythen über den Zwei-Dollar-Schein ist, dass er längst aus dem Verkehr gezogen wurde. Einige Amerikaner glauben, dass seine Ausgabe bereits 1966 eingestellt wurde. Aus diesem Grund kann es beim Bezahlen mit einem solchen Schein manchmal zu Missverständnissen kommen, da viele ihn einfach noch nie live gesehen haben und ihn für ungültig halten könnten.
Mit dem Schein sind auch verschiedene Aberglauben verbunden. Es gibt sowohl negative als auch positive Überzeugungen, die die Einstellung zu diesem Geld beeinflussen.
Wenn Ihnen also eine solche Banknote in die Hände fällt, sollten Sie zuerst das Ausgabejahr und den potenziellen Sammlerwert überprüfen. Selbst wenn sie sich nicht als selten erweist, kann man sie als Glücksbringer in der Brieftasche aufbewahren.
