Echtheit von Silbermünzen bestimmen: Drei zuverlässige Methoden - AUCBURG | AUCBURG
Echtheit von Silbermünzen bestimmen: Drei zuverlässige Methoden
Eine der schnellsten und einfachsten Methoden zur ersten Überprüfung einer Silbermünze ist die Verwendung eines Magneten. Echte Silbermünzen sind nicht magnetisch und sollten daher nicht von einem Magneten angezogen werden.
Eine der schnellsten und einfachsten Methoden zur ersten Überprüfung einer Silbermünze ist die Verwendung eines Magneten. Echte Silbermünzen sind nicht magnetisch und sollten daher nicht von einem Magneten angezogen werden.
Fälschungen werden oft aus günstigeren Metallen wie Stahl hergestellt, der dann mit einer dünnen Silberschicht überzogen wird. Da Stahl ferromagnetisch ist, reagiert eine solche gefälschte Münze auf einen Magneten. Wenn die Münze angezogen wird, ist keine weitere Prüfung erforderlich – Sie haben es mit einer Fälschung zu tun.
Das genaue Gewicht: Ein Schlüssel zur Echtheitsbestimmung
Münze
Prägejahr
Sollgewicht
1 Rubel
1924
20,0 g
50 Kopeken
1922, 1924
10,0 g
20 Kopeken
-
3,6 g
Das Gewicht ist ein entscheidender Parameter bei der Münzprüfung. Das Gewicht einer Fälschung weicht fast immer vom Gewicht des Originals ab. Zur Echtheitsprüfung sollten Sie eine präzise Juwelierwaage verwenden.
Jede Münze hat ein streng festgelegtes Gewicht, das in numismatischen Katalogen oder auf spezialisierten Websites zu finden ist. Abweichungen von der Norm sollten Misstrauen erwecken. Die Wägegenauigkeit sollte maximal sein, wie in einer Apotheke.
Das genaue Gewicht: Ein Schlüssel zur Echtheitsbestimmung
Das archimedische Prinzip: Ein wissenschaftlicher Ansatz für Numismatiker
Eine komplexere, aber auch präzisere Methode zur Echtheitsprüfung basiert auf dem archimedischen Prinzip, das es ermöglicht, die Dichte des Metalls zu bestimmen. Diese Methode sollte jeder angehende Numismatiker beherrschen. Für das Experiment benötigen Sie einfache Gegenstände: ein Glas Wasser, eine Waage und einen Faden oder Klebeband zum Aufhängen der Münze.
Der Prüfprozess besteht aus mehreren Schritten:
Stellen Sie das Glas mit Wasser auf die Waage. Die Wassermenge muss ausreichen, damit die Münze vollständig eintauchen kann, ohne den Boden zu berühren.
Nullen Sie die Waage (Tara-Funktion).
Hängen Sie die Münze an einem Faden oder Klebeband auf und tauchen Sie sie vollständig ins Wasser. Es ist wichtig, dass die Münze weder die Wände noch den Boden des Glases berührt.
Die Waage zeigt eine Gewichtszunahme an – das ist das Gewicht des von der Münze verdrängten Wassers.
Das archimedische Prinzip: Ein wissenschaftlicher Ansatz für Numismatiker
Praktische Berechnung der Metalldichte
Nachdem Sie das Gewicht der Münze und das Gewicht des verdrängten Wassers gemessen haben, können Sie die Dichte des Metalls mit einer einfachen Formel berechnen: Dichte = Gewicht der Münze / Gewicht des verdrängten Wassers. Der erhaltene Wert wird mit der Referenzdichte von Silber verglichen. Beispiel: Für eine 1-Rubel-Münze mit einem Gewicht von 20 g, die 2 g Wasser verdrängt hat, lautet die Berechnung: 20 / 2 = 10. Dieser Wert entspricht der Dichte von Silber.
Zum Vergleich können Sie eine Tabelle mit den Dichten verschiedener Metalle verwenden. Die Dichte von Silber beträgt etwa 9-10 g/cm³, während sie bei Stahl 7-9 g/cm³ liegt. Diese Methode eignet sich auch zur Bestimmung des Feingehalts.
Der sowjetische Rubel von 1924 hat einen Feingehalt von 900/1000, und seine genaue Dichte sollte 10,30 g/cm³ betragen. Die Abweichung vom erhaltenen Wert (10) erklärt sich durch die Ungenauigkeit einer normalen Haushaltswaage im Vergleich zu einer Laborwaage. Auf ähnliche Weise können auch andere Münzen und sogar Schmuckstücke überprüft werden, sofern sie keine Steine oder Hohlräume aufweisen.