Die Welt eines Antiquars: Von hundertjährigen Uhren bis zu 70-jährigem Wein - AUCBURG | AUCBURG
Die Welt eines Antiquars: Von hundertjährigen Uhren bis zu 70-jährigem Wein
Das teuerste Stück in der Sammlung des Pskower Antiquars ist eine restaurierte goldene Schweizer Uhr. Sie wurde vor 100 Jahren hergestellt, aber ihr Uhrwerk ist in einwandfreiem Zustand. Der Wert des Stücks wird durch eine individuelle Nummer auf dem Gehäuse erhöht. Im Geschäft wird eine solche Uhr für fast 200.000 Rubel verkauft.
Schätze in den Regalen: Von Uhren bis zu Grammophonen
Das teuerste Stück in der Sammlung des Pskower Antiquars ist eine restaurierte goldene Schweizer Uhr. Sie wurde vor 100 Jahren hergestellt, aber ihr Uhrwerk ist in einwandfreiem Zustand. Der Wert des Stücks wird durch eine individuelle Nummer auf dem Gehäuse erhöht. Im Geschäft wird eine solche Uhr für fast 200.000 Rubel verkauft.
Heutzutage können Taschenuhren in der speziellen kleinen Tasche von Jeans getragen werden, die ursprünglich genau dafür gedacht war.
Unter den anderen wertvollen Exponaten befinden sich Grammophone. Der Preis für eines davon beträgt 40.000 Rubel, aber authentische und gut erhaltene Exemplare können auch auf über 100.000 Rubel geschätzt werden.
Sammlerwein und seine Geschichte
Der größte Teil der Sammlung ist zur Konservierung und nicht zum direkten Gebrauch bestimmt. Zum Beispiel ist eine Flasche des moldawischen Marken-Dessertweins „Trifești“ aus dem Jahrgang 1957 kaum noch trinkbar. In den fast 70 Jahren der Lagerung ist ein Teil des Getränks durch den Siegellack verdunstet. Zusammen mit der Originalflasche und dem Etikett wird sie auf 5.000 Rubel geschätzt.
Es gibt jedoch auch Ausnahmen. Ein Rigaer Balsam aus dem Jahr 1963 schmeckte nach dem Öffnen ähnlich wie ein gereifter Cognac.
Die Sammlung seltener alkoholischer Getränke wurde von einem abstinenten, hochrangigen Besitzer erworben. Der größte Teil davon wurde als Geschenk weitergegeben, und manchmal wurden die Getränke zusammen mit den Beschenkten verkostet.
Sammlerwein und seine Geschichte
Quellen zur Erweiterung der Sammlung
Zur Erweiterung der Sammlung werden verschiedenste Kanäle genutzt. Die Suche nach Antiquitäten ist ein ständiger Prozess, der Aufmerksamkeit für verschiedene Quellen erfordert.
Auktionen, die heutzutage hauptsächlich online stattfinden.
Anzeigen für den Ankauf von Antiquitäten.
Überwachung der „Verkaufe“-Rubriken in Lokalzeitungen.
Tausch mit anderen Sammlern.
Bewertung von Gegenständen, die Menschen selbst in den Laden bringen.
Quellen zur Erweiterung der Sammlung
Das Schicksal alter Dinge: Restaurierung und einzigartige Funde
Gegenstände, die über Anzeigen gekauft werden, müssen oft restauriert werden. Der Zustand beeinflusst direkt den Endpreis, und die Restaurierungskosten können den Kaufpreis um ein Vielfaches übersteigen.
Ein Beispiel für einen einzigartigen Fund ist eine Schirmmütze des Irkutsker Regiments, die etwa 110 Jahre alt ist. Dieses Regiment war in den Irkutsker Kasernen in Pskow stationiert.
Das Schicksal alter Dinge: Restaurierung und einzigartige Funde
Besucher des Antiquitätengeschäfts: Von Touristen bis zu Sammlern
Das Antiquitätengeschäft wird von den unterschiedlichsten Menschen besucht. Touristen kaufen ungewöhnliche Souvenirs, zum Beispiel Gläser mit hohem Stiel, wie sie auf den Abbildungen im legendären „Buch über schmackhafte und gesunde Nahrung“ von 1952 zu sehen sind. Eine Käuferin aus der Moskauer Region bemerkte, dass solche Gläser in der Sowjetzeit eine Seltenheit waren.
Ein anderer Besucher aus Sankt Petersburg erwarb ein Wagenrad aus einem Dorf bei Pskow, um es als Dekorationselement in seinem Haus zu verwenden.
Auch andere Sammler kommen hierher, um ihre Sammlungen zu ergänzen. Es gibt die ungewöhnlichsten Sammelgebiete, zum Beispiel sammeln einige „Chabariki“ – Überreste von Papirossi aus der Zeit vor der Revolution. Es kommen auch einfach Neugierige, die in Nostalgie schwelgen, wenn sie Gegenstände aus ihrer Kindheit sehen, was manchmal zu einem Spontankauf führt.
Besucher des Antiquitätengeschäfts: Von Touristen bis zu Sammlern
Der Weg zu den Antiquitäten: Vom Zufallskauf zur Lebensaufgabe
Die Leidenschaft für Antiquitäten begann vor etwa 15 Jahren mit dem spontanen Kauf eines Spinnrads zur Dekoration der Küche. Danach folgte das Sammeln anderer Gegenstände: Zuerst Samoware, von denen 250 Stück zusammenkamen, und später die selteneren Grammophone, von denen es gelang, 15 Exemplare zu finden und zu restaurieren.
Seit über 10 Jahren ist dieses Hobby eine berufliche Tätigkeit. Bei der Arbeit, umgeben von antiken Gegenständen, fühlt sich der Ladenbesitzer wohl, „wie ein Fisch im Wasser“. Er mag es, Gegenstände zu sortieren, zu restaurieren und zu kleben, und wünscht sich, dafür mehr Zeit zu haben.
Der Weg zu den Antiquitäten: Vom Zufallskauf zur Lebensaufgabe
Die Bewahrung der Geschichte: Schmerz über verlorene Gegenstände
In der Sammlung des Antiquars gibt es Gegenstände für jeden Geschmack, vom Nagel bis zur Ikone, insgesamt etwa 100.000 Artikel. Manchmal werden einzigartige Stücke bei Schrott- und Altpapiersammelstellen gefunden.
Leider messen viele Menschen antiken Gegenständen keinen Wert bei und zerstören sie. Ein altes Buffet wird vielleicht einfach zu Brennholz zerhackt, und Möbel aus Naturholz werden durch Spanplattenprodukte ersetzt. Solche Fälle verursachen seelischen Schmerz, denn das ist unsere Geschichte.
Die Menschen sollten nachdenken, bevor sie alte Samoware und andere Gegenstände wegwerfen oder zum Schrott geben. Wenn es keine Geschichte gibt, gibt es auch keine Zukunft.
Die Bewahrung der Geschichte: Schmerz über verlorene Gegenstände